Rohrer Anekdoten und Sagen

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Der Loichinger Hans (Name geändert), den der Verfasser nicht mehr persönlich kannte, soll dem Gerstensaft sehr zugetan gewesen sein. Die unausbleiblichen Räusche hat er dann an allen möglichen und unmöglichen Orten ausgeschlafen. So führte ihn sein Weg einmal in den Beichtstuhl der Pfarrkirche von L. Dort ist er offensichtlich eingeschlafen, die Geräusche, die er aber dabei von sich gab, ließen aber keinen Verdacht aufkommen, sondern erweckten den Eindruck, dass der Herr Pfarrer auf reuige Sünder wartete. Tatsächlich trat eine Frau in den Beichtstuhl und beim Bekennen von Verstößen gegen das sechste Gebot, erwachte der Hans. Ohne Verständnis für das sündige Treiben des Pfarrkindes, begann er gotteslästerlich zu fluchen, sodass die Pönitentin alsbald merkte, dass es sich auf der anderen Seite des Gitters nicht um den Pfarrer handeln konnte. Nun wird aber derjenige, der “an einem Ort, der dem Gottesdienst einer solchen Religionsgesellschaft gewidmet ist, beschimpfenden Unfug verübt”, mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft. Die Angelegenheit wurde tatsächlich angezeigt. Am Ende hatte der Hans das letzte Wort: “Herr Rat, ich beantrage die Todesstrafe.” – Die Antwort lautete: 6 Monate ohne Bewährung.

Die beiden Witwer Franz Neuenburger und Alois Hartinger (Namen geändert) gingen am Sonntagnachmittag gerne zusammen ins Wirtshaus, um beim Schafkopfen zuzuschaun. Eines Tages setzten sie sich an den Nebentisch und begannen gleichsam über ihr seliges Ende zu philosophieren. “Du, Alois, wenn Du als …”

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