Die Apostel auf dem Rohrer Hochaltar

 

Apostel Johannes

Apostel Johannes

Wenn von der Asamkirche in Rohr gesprochen wird, findet in der Regel nur die “Himmelfahrt” Erwähnung. Die übrigen Kleinodien wie der romanische Taufstein, die St.-Anna-Kapelle, der Peter-und-Paul- oder der Josephsaltar samt den dazugehörigen Gemälden oder das Stiftungsgemälde im Chor werden in der einschlägigen Literatur meist mit wenigen Federstrichen abgetan. Auch die Apostel um den leeren Sarkophag stehen in der Regel am Rande des Interesses. Man kann neun Jünger Jesu zählen und schon tun sich die ersten Fragen auf: neun von elf oder neun von 13. Es gab doch 12 Apostel! Judas Iskariot hat sich laut Mt 27, 5 aber vor dem Prozeß Jesu noch erhängt. So wären es also elf. Gemäß Apg 1, 15-26 wurde Matthias zum Apostel gewählt. Und schließlich bezeichnet sich Paulus in Gal 1,1 selber als “Apostel”, ohne dezidiert auf den Zwölferkreis zu rekurrieren.

In der einschlägigen Literatur hat sich bis heute niemand mit solchen Fragen beschäftigt. Im günstigsten Fall werden einzelne Apostel andiskutiert oder der emotionale Kontrast zwischen Johannes auf der einen und den übrigen Jüngern auf der anderen Seite herausgearbeitet.

Beschäftigt man sich mit ihnen intensiver, so merkt man bald, daß Asam ein exzellenter Künstler mit ausgezeichneten Bibelkenntnissen war. Rechts neben dem Sarkophag steht vom Betrachter aus gesehen der Apostel Johannes.

Woran ist er zu erkennen?

"Rohrer" Apostel

"Rohrer" Apostel

 

Vergleicht man die Apostel miteinander, so fällt auf, daß die fragliche Figur im Gegensatz zu den anderen trotz des leeren Grabes ziemlich gelassen bleibt. Ihr Blick richtet sich nach oben. Während also die anderen die Realität nicht fassen können, weiß Johannes gleichsam um das Schicksal der Verstorbenen. Wie kam nun Asam dazu, eine der Apostelfiguren nach oben schauen zu lassen? Den Anlaß dazu gab ihm folgende Bibelstelle: “Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weg war. Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Da ging Petrus und der andere Jünger hinaus und sie kamen zum Grab. Es liefen aber die zwei miteinander und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zum Grab, schaut hinein und sieht die Leinentücher liegen; er ging aber nicht hinein. Da kam Simon Petrus ihm nach und ging in das Grab hinein und sieht die Leinentücher liegen, aber das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht bei den Leinentüchern liegen, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort. Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und sah und glaubte.” (Joh 20,1-8) Johannes hat also mit leeren Gräbern keine Probleme. Sie rufen bei ihm keine Irritationen hervor, aber auch keinen religiösen Enthusiasmus.

Links neben Johannes steht Thomas. Im Gegensatz zu Johannes glaubt er nicht. Für ihn ist das Geschehen unfassbar und er greift in den Sarkophag; er kann nicht fassen, daß er leer ist. Die Konstellation ist aus der Bibel bekannt: “Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich’s nicht glauben. Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.” (Joh 20,24-32)

Thomas glaubt nur, was er im wahrsten Sinne des Wortes “be-greifen” kann.

Unmittelbar am Sarkophag folgt der Apostel Jakobus Zebedäus, der Bruder des Johannes. Er ist leicht am Wanderstab zu erkennen. Die Identifizierung aller übrigen Apostel ist nicht einfach, wenn nicht gar unmöglich. So verstehen sich die folgenden Überlegungen weniger als definitive Einsichten, sondern eher als Gedankenspiele, die dazu dienen, jede der Figuren zu individualisieren.

Von rechts nähern sich augenscheinlich die Apostel Petrus und Paulus. Keiner von beiden trägt ein typisches Attribut wie z. B. die Schlüssel oder das Schwert bei sich.

(Fortsetzung folgt!)

Der rechte Seitenaltar

    Im rechten Querhaus – sagt man – hat der Landshuter Maler Johann Jakob Plezger 1721 die Apotheose des Hl. Joseph dargestellt (1721). 

    hl. Joseph

    hl. Joseph ?

 

 

Es ist ganz egal, wie man die Begriff definiert, – als gleichzeitige Aufnahme von Leib und Seele in den Himmel oder als Entrückung des noch lebenden Ziehvaters Jesu – man findet weder im Neuen Testament noch in den apokryphen Schriften einen Hinweis auf ein solches Geschehen. In der “Geschichte von Joseph dem Zimmermann”, die um 400 in Ägypten entstanden sein dürfte, wird über dessen Krankheit und den Tod ausführlich berichtet. Zuletzt erörtern Jesus und die Apostel, warum Joseph sterben mußte, wo doch Henoch und Elja die Unsterblichkeit erhalten hatten. Demnach findet sich in der frühchristlichen Literatur keine Tradition, die es rechtfertigen würde, von einer Apotheose des hl. Joseph zu sprechen.
Wie kommt es dann zu diesem Gemälde?

Um diese Frage zu beantworten, muss man sich mit der Verehrung des hl. Joseph etwas näher beschäftigen. Erst im 16. Jahrhundert begannen die Bettelorden den Kult des Ziehvaters Jesu zu fördern. Der Augsburger Bischof Johann Christoph von Freyberg-Eisenberg (1665-1690) dehnte den 19. März als gebotenen Feiertag auf sein ganzes Bistum aus. Erst im 18. Jahrhundert gehören Josephsdarstellungen gleichsam zur Grundausstattung der barockisierten Kirchen.
Die zunehmende Verehrung kam nicht von ungefähr. Die Habsburger erkoren Joseph nämlich zu ihrem Hausheiligen. Nachdem Kaiser Ferdinand II. (1690-1637) im Jahre 1620 mit einem Bild Josephs in die Schlacht gegen die pfälzisch-böhmische Armee am Weißen Berg bei Prag gezogen war und den Sieg errungen hatte, wurde der Josephs- im Habsburger Reich zum Feiertag. Papst Clemens X. (1670-1676) erhöhte 1670 den Rang des Festes; 1714 bereicherte Papst Clemens XI. (1700-1721) den Feiertag mit einem eigenen Meßformular und Offizium; Papst Benedikt XIII. (1724-1730) fügte den Josephs Namen in die Allerheiligenlitanei ein.

Die zunehmende Josephsverehrung erklärt zwar die Schaffung eines entsprechenden Altars, aber nicht dessen Ausstattung mit einem Bild, das weder dogmatischen noch traditionellen Vorgaben standhält.
Wie wenig es sich um den hl. Joseph handelt, macht allein die Tatsache deutlich, daß der Ziehvater Jesu nach den Kindheitsgeschichten aus den Evangelien verschwindet, Maria hingegen überlebt Jesus. Auf dem Gemälde indes erwartet neben der Trinität und den Engeln die Gottesmutter den Verstorbenen: angesichts des biblischen Befundes und des anzunehmenden Altersunterschieds zwischen Maria und Joseph ein Ding der Unmöglichkeit. Ferner gibt es keine katholische Tradition, nach der die wesentlich jüngere Gattin dem Mann in den Tod vorausgegangen sein soll.
Um die Aussage dieses Gemäldes zu erschließen, muss man v. a. zwei Dinge beachten: Zum einen das Klostermodell; zum anderen das Todesjahr des Architekten Bader. Das Modell macht doch nur Sinn, wenn die abgebildete Person in irgendeiner Beziehung dazu steht, wie z. B. der Architekt Joseph Bader zum Stift der Augustiner-Chorherren in Rohr. Ferner entsteht das Gemälde Plezgers nicht “irgendwann”. Der Landshuter Maler fertigte es im Todesjahr des Baumeisters, der am 18. März 1721, also noch vor der Weihe der barockisierte Kirche, verstorben war. Es geht also hier nicht um eine Apotheose im religiösen Sinn; Bader wird nicht unsterblich, weil er ein sündenfreies Leben geführt hat, er lebt vielmehr in seinem Werk fort. Nun hätte man aber im 18. Jahrhundert keinem Menschen dieses Gemälde als Apotheose des hl. Joseph “verkaufen” können. Einen solchen Titel hätte man als “irrgläubig” zurückgewiesen. Und um Bader mit dem hl. Joseph zu verwechseln, mußte der Architekt völlig aus dem Gedächtnis der Betrachter geschwunden sein. Andererseits müssen die “Kunstsachverständigen” dieser Zeit eine “Apotheopse Josephi” geglaubt oder als geglaubt angenommen haben.

(Fortsetzung folgt!)

 

Der linke Seitenaltar: Abschied der Apostelfürsten

 

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Peter und Paul
Pfarrkirche “Maria Himmelfahrt”: Altarbild des linken Querhauses

Das Gemälde des linken Querhausaltars der Rohrer Pfarrkirche “Mariä Himmelfahrt” zeigt die beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus, wie sie nach dem Todesurteil sich die Hand reichen und unerschrocken dem Maryrium entgegengehen. Das grausame Schicksal, das die beiden ereilte, steht nicht in der Bibel. Die älteste Quelle, die von der “Passio Petri et Pauli” erzählt, ist der 1. Clemensbrief: “Aber wir wollen mit den alten Beispielen aufhören und wollen kommen zu den Wettkämpfern der jüngsten Zeit: Nehmen wir die edlen Beispiele unseres Geschlechts. Wegen Eifersucht und Neid sind die größten und gerechtesten Säulen verfolgt worden und haben bis zum Tode gekämpft. Halten wir uns vor Augen die tapferen Apostel: Petrus, der wegen ungerechtfertigter Eifersucht nicht eine und nicht zwei, sondern viele Mühen erduldet hat und der so – nachdem er Zeugnis abgelegt hatte – gelangt ist an den (ihm) gebührenden Ort der Herrlichkeit. Wegen Eifersucht und Streit hat Paulus den Kampfpreis der Geduld aufgewiesen: Siebenmal Ketten tragend, vertrieben, gesteinigt, Herold im Osten wie im Westen, hat er den edlen Ruhm für seinen Glauben empfangen. Gerechtigkeit hat er die ganze Welt gelehrt und hat Zeugnis abgelegt vor den Führenden; so ist er aus der Welt geschieden und ist an den heiligen Ort gelangt – größtes Vorbild der Geduld.” Clemens (90/92-99-101), der Verfasser, gilt als der dritte Papst. Er könnte Petrus und Paulus noch persönlich gekannt haben. Über den Ort, den Zeitpunkt und die Methode, mit der die Hinrichtungen vollzogen, weiß Clemens nichts zu berichten. Über die Gleichzeitigkeit der beiden Exekutionen, über Richtschwert oder das umgestürzte Kreuz ist keine Silbe zu finden.

Erst in den “Petrusakten”, einer apokryphen Schrift, die um 190 entstanden sein dürften, heißt es: “Ich fordere nun von euch, den Scharfrichtern, kreuzigt mich so, mit dem Kopf nach unten und nicht anders!”

Sta_Maria_del_Popolo_Caravagio
Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610)

Ähnlich verhält es sich mit der Hinrichtung Pauli durch das Schwert. Sie findet sich erstmals in den “Paulusakten” einer apokryphen Schrift die zwischen 185 und 195 entstanden sein könnte: “Darauf stellte sich Paulus hin gegen Osten gerichtet und erhob die Hände zum Himmel und betete lange; und nachdem er im Gebet auf Hebräisch mit den Vätern sich unterredet, neigte er seinen Hals, ohne noch weiter zu sprechen. Als aber der Henker ihm den Kopf abschlug, spritzte Milch auf die Kleider der Soldaten.”

Spätestens seit dem 4. Jahhundert gilt der 29. Juni als der Todestag der beiden Apostel. Er wird in der “Depositio Martyrum, die vor 336 entstanden ist, angeführt. Es handelt sich dabei um einen Kalender, in dem der “dies natalis” der Märtyrer aufgelistet wird. Ein identischer Todestag ohne Angabe der Jahreszahl ist nicht zwangsläufig ein gleichzeitiger. Vom Tod des Völkerapostels “ad aquas salvias” sprechen dann einige Legenden und apogryphe Legenden, die im Laufe des Frühmittelalters entstanden sind. Sie gehen vermutlich auf mündliche Überlieferungen zurück, deren Wahrheitsgehalt sich nicht mehr überprüfen läßt. Wie dem auch sei: Die Legende berichtet auch, dass Petrus und Paulus gemeinsam zur Hinrichtung geführt und an der Via Ostiense getrennt wurden. Sie verabschiedeten sich mit einer innigen Umarmung voneinander.

separazione di Pietro e Paolo – via Ostiense 106

Bis vor ungefähr 100 Jahren befand sich an der Via Ostiense eine dieser “Trennung” geweihte Kapelle (Cappella della separazione). Von hier aus seien sie getrennt zur Exekution geführt worden: Petrus zum Zirkus des Caligula und des Nero beim vatikanischen Hügel, Paulus weiter an die Via Ostiense. Das Gotteshaus gibt es nicht mehr. Ein Relief und eine Inschrift erinnern noch daran.

Cosmas Damian Asam hat die fragliche Legende sicherlich gekannt, ist sie doch die literarische Grundlage seines Gemäldes “Abschied der Apostel Petrus und Paulus”. Sie umarmen sich allerdings nicht am Ende ihres letzten gemeinsamen Gangs. Vielmehr greift Paulus mit der linken Hand nach der rechten Petri. Handelt es sich hier um künstlerische Freiheit oder um theologische Absicht? Dem 2. Kapitel des Galaterbriefs zufolge hat es zwischen den beiden Aposteln massive Kontroversen gegeben: “Als Kephas aber nach Antiochia gekommen war, bin ich ihm offen entgegengetreten, weil er sich ins Unrecht gesetzt hatte. Bevor nämlich Leute aus dem Kreis um Jakobus eintrafen, pflegte er zusammen mit den Heiden zu essen. Nach ihrer Ankunft aber zog er sich von den Heiden zurück und trennte sich von ihnen, weil er die Beschnittenen fürchtete. Ebenso unaufrichtig wie er verhielten sich die anderen Juden, sodass auch Barnabas durch ihre Heuchelei verführt wurde. Als ich aber sah, dass sie von der Wahrheit des Evangeliums abwichen, sagte ich zu Kephas in Gegenwart aller: Wenn du als Jude nach Art der Heiden und nicht nach Art der Juden lebst, wie kannst du dann die Heiden zwingen, wie Juden zu leben?” (Gal 2,11-14). Wir wissen nicht, wie sich die Beziehungen zwischen den beiden Apostelfürsten nach diesen öffentlichen Worten weiterentwickelt haben. Sollten die Spannungen aber nicht schon früher überwunden worden sein, so war es jetzt höchste Zeit, Frieden zu schließen. Es ist nicht gut, im Streit vor seinen Schöpfer zu treten.

Cosmas Damian Asam hat sich von 1711 bis 1713 nachweislich in Rom aufgehalten, um dort die großen (Barock-)Meister wie Raffael Santi (1483-1520), Annibale Carracci (vor 1560-1609), Guido Reni (1575-1642) und Domenichino, eigentlich Domenico Zampieri, (1581-1642) zu studieren. Dabei hat er sicher auch den Ort des Geschehens in Augenschein genommen. Dabei hat er aber ein wichtiges Detail übersehen. Die auf dem Gemälde sichtbare Cestius-Pyramide wurde zwischen 18 und 12 v. Chr. erbaut. Da Bestattungen innerhalb der Stadt verboten waren, wurden die Grabmäler an den Ausfallstraßen, hier an der Via Ostiense, errichtet. Erst 271 wurde die Pyramide in die Stadtmauer des Kaisers Aurelian (270-275) einbezogen, also ca. 200 Jahre nach dem Martyrium der Apostelfürsten. Diese Mauer ist aber auf Asams Gemälde zu sehen. Gaffer, die das grausame Geschehen offensichtlich fasziniert, sind auf ihr zu sehen. Bildet die Mauer also die Szenerie, um die menschliche Psyche zu entlarven, die Freude am Leid des Mitmenschen?
Ein solcher Gedanke ist bei Asam sicher nicht von der Hand zu weisen. Welche Rolle spielt dann aber die Pyramide? Sie ist sehr dunkel gehalten und bei ungünstigen Lichtverhältnisse kaum zu erkennen. Fällt aber das Sonnenlicht gegen Mittag durch das gegenüberliegende Kirchenfenster, erstrahlt sie in hellem Glanz. Mit anderen Worten: Cosmas Damian Asam spielt mit den natürlichen Lichtverhältnissen, so daß die dunkle obere Hälfte des Gemäldes vorübergehend erhellt wird und die Pyramide deutlich zu erkennen ist, wenn die Sonne im zenit steht. Nun gelten die Pyramiden als “Symbole für die Ewigkeit”. …

(Fortsetzung folgt!)

 

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