“Kann man über die Bewertung des Jahres 1809 streiten?”

Diese Frage stellt Egon Johannes Greipl im 149. Band (2009) der “Verhandlungen des historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg”. Im Rahmen dieses Vortrags, der den Titel “Napoleon und Bayern” trägt, stellte der Historiker enthusiastisch fest: “Ich war begeistert, in welch großartiger Weise sich regionale Vereine und Kommunen an den Schauplätzen von 1809, besonders Eggmühl, Schierling, Abensberg und Alteglofsheim, Kelheim, Regensburg und Stadtamhof erinnernd ins Zeug gelegt haben.” Doch was bewog den österreichischen Erzherzog und den Franzosenkaiser nach Rohr zu ziehen? In dem niederbayerischen Marktflecken übernachteten die beiden Feldherrn, am 18. April 1809 Erzherzog Karl und am 20. April Kaiser Napoleon.

Napoleonshügel bei Gaden

Napoleonshügel bei Gaden

Doch was bewog den Habsburger, in Rohr Station zu machen? Seine Entscheidung, die österreichischen Truppen nach Rohr zu führen, ist der Anfang vom Ende der Träume Karls, in Süddeutschland einen nationalen Aufstand gegen den Kleinen Korsen zu entfachen.

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