Archiv für Mai 2011

Geisenfelder

Freitag, 27. Mai 2011

Familienwappen

Der Name “Geisenfelder” wird nicht mit /ß/ geschrieben. Er leitet sich also nicht von dem gleichlautenden Tier her, sondern er hat andere etymologische Wurzeln. Um den Ursprüngen des Namens auf die Spur zu kommen, muß man sich Ortsnamenforschung zuwenden. Noch zur Merowingerzeit wurde der Ort Geisenfeld gegründet. Der Anführer der Sippe, die sich zwischen 500 und 700 an der Ilm niederließ, hieß Gisil. Von ihm erhielt die Siedlung ihren Namen: Gisilfeld, Gisinvelt, Gisenvelt. Das mittelhochdeutsche /î/ wurde erst im Neuhochdeutschen zu einem /ei/ verschoben. Althochdeutsch “Gisil” hat mehrere Bedeutungen: Speer, kämpfend, mutiger Streiter, aber auch Geisel (gemeint war ursprünglich ein edler Kriegsgefangener zum Austausch, später der Adelssproß schlechthin). Der erste Geisenfelder, der sich nachweisen läßt, hieß Marquart († 1404) und lebte in Ingolstadt; er hatte vier Söhne. Der erste Rohrer Geisenfelder stammte aus Geiselhöring. Er hieß Johann Georg. Er war Bäckermeister wie sein Vater Josef und wurde am 9. April 1792 geboren. Seine Mutter Anna Maria war eine geborene Artmann aus der Pfarrei Hofkirchen. Am 24. Januar 1824 heiratete der Bäckerssohn die um sechs Jahre ältere Anna Maria Haindl, geborene Steinberger aus Rohr. Sie war die Witwe des Bäckermeisters Martin Haindl. Die Erinnerung an ihn wurde in Form eines sogenannten Hausnamens lange wach gehalten. Bis in die Zwischenkriegszeit – also mehr als 100 Jahre – holte man die Brezn und die Maultaschen nicht beim “Geisenfelder”, sondern beim “Martl-Beck”. Ihnen wurde am 23. Oktober 1827 der Sohn Georg geboren. Der heiratete am 10. Februar 1857 die am 8. September 1837 geborene Anna Maria Heidenreuter, eine Schreinerstochter aus Kloster-Rohr.

Die Familientradition wurde durch den Sohn Georg weitergeführt. Er wurde am 30. April 1861 geboren und am 22. Februar 1893 heiratete er die Metzgerstochter Maria Neumayer aus Rohr. Aus dieser Zeit stammen die ersten Fotos der Familie Geisenfelder. Das folgende Bild wurde anläßlich der sogenannten 1000-Jahr-Feier im Jahr 1926 vor dem Tor der hinteren Hofeinfahrt aufgenommen. An den Revers der meisten Söhne kann man das Festabzeichen erkennen. Am 22. Januar 1896 wurde der Sohn Karl geboren. Am 15. Oktober 1915 wurde er mit 19 Jahren zu den Waffen gerufen. Er diente im 4. Infantrieregiment, 1. Maschinengewehrkompanie. Das Kriegsende bedeutete nicht die Rückkehr in die Heimat, denn er wurde erst am 19. Februar 1920 aus der Reichswehr entlassen. Für die Gasverwundung, die er an der Westfront erlitten hatte, erhielt Florians Urgroßvater das Eiserne Kreuz II. Klasse. Später erhielt er auch das Frontkämpfer Kreuz. Trotz aller Orden und Ehrenzeichen – der Krieg hatte Karl dem Älteren die Jugend und die Gesundheit gestohlen. Vielleicht ist das der Grund, warum er im Gegensatz zu seinem Vater Georg, der jahrzehntelang die Rohrer Feuerwehr kommandierte und dem Marktgemeinderat und der Kirchenverwaltung angehörte, nie ein öffentliches Ehremamt bekleidete, ja sogar ablehnte. Seinem kritischen Geist tat dies keinen Abbruch.

Als er nämlich nach dem Polenfeldzug öffentlich massiv am Endsieg zweifelte, galt es den Koffer nach Dachau zu packen. Die Sache ging glimpflich ab. Florians Urgroßvater war bei der Annexion Österreichs zum letzten Mal zu den Waffen gerufen w0rden. Aufgrund einer Verletzung, die er im Ersten Weltkrieg erlitten hatte, wurde er laut “Wehrpass” am 30. Januar 1940 endgültig aus der Wehrmacht entlassen. Da die übrigen Bäcker der Marktgemeinde Rohr im Feld standen, wäre Ende 1939 ohne den “Geisenfelder-Beck” die Brotversorgung zusammengebrochen. Offensichtlich wurden nach dem Krieg die Amerikaner über die mutige Haltung von Florians Urgroßvater informiert. Jedenfalls wollten sie ihn nach der Befreiung im Mai 1945 als Bürgermeister einsetzen. Was ihn letztlich dazu bewog abzulehnen, läßt sich nicht mehr zweifelsfrei rekonstruieren. Vielleicht war es seine Scheu, öffentliche Ämter zu bekleiden. Oder er spürte sein nahes Ende. Er starb am 29. Januar 1946, einen Tag nach seinem Namens- und sieben Tage nach seinem 50. Geburtstag an den Folgen einer Verwundung, die er im Ersten Weltkrieg erlitten hatte.

Für Florians Urgroßmutter brach eine unsichere Zukunft herein. Ihre Kinder Karl und Maria Elisabeth waren sieben bzw. ein Jahr alt. Für die Bäckerei mußte sie einen Meister einstellen; die Nutzfläche wurde bis auf den Wald an die Braunauer Benediktinermönche, die erst unlängst aus ihrer Heimat vertrieben worden waren, verpachtet.

 1926 h.v.l.: Michael, Elise, Franziska, Franz, Otto,, Maria, Leni, Karl (Florians Urgroßvater); v.v.l.: Laura, Maria (Florians Ururgroßmutter), Hans (einziger Urgroßonkel, den Florian noch kannte), Georg (Florians Ururgroßvater), Georg.

1926 h.v.l.: Michael, Elise, Franziska, Franz, Otto,, Maria, Leni, Karl (Florians Urgroßvater); v.v.l.: Laura, Maria (Florians Ururgroßmutter), Hans (einziger Urgroßonkel, den Florian noch kannte), Georg (Florians Ururgroßvater), Georg.

AMICI AUTENTICI

AMICI AUTENTICI

Schaust du mich aus deinen Augen lächelnd wie aus Himmeln an, fühl' ich's wohl, daß solche Sprache keine Lippe führen kann.

Schaust du mich aus deinen Augen lächelnd wie aus Himmeln an, fühl ich's wohl, daß solche Sprache keine Lippe führen kann.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Kirschenernte 2009

Kirschenernte 2009

Rom - Ostern 2009

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Viele Wege führen durch Rom …

Viele Wege führen durch Rom …

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

la bocca della verità non ha morso!

la bocca della verità non ha morso!

Wenn der Vater mit dem Sohne …

Wenn der Vater mit dem Sohne …

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Florian - Dezember 2009

Florian - Dezember 2009

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Pap ♥ Mam

Opas ganzer Stolz


Lieblingscousine 2. Grades Rosi, Marelies, Vater und Sohn, beste Ehefrau und Mama
Lieblingsgroßcousine Rosi, Marelies, Vater und Sohn, beste Ehefrau und Mama
Hans - Oma - Opa - Marelies -Florian - Sieglinde

Hans - Oma - Opa - Marelies -Florian - Sieglinde

Carlo il Grasso a Verona

Florian - Karl sen. - Karl jr.

Florian - Karl sen. - Karl jr.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Florian und seine Cousinen Silvia und Kathrin

Sieglinde

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Geburtstagsfeier für Tante Marelies

 

 

The last of my Mohawks - Father Robert Cox

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Turin - Pfingsten 2010

Florian

Florian - la foto è stata fatta da Francesco Fabbris

Hans – Taufpate und Lieblingscousin 2. Grades

Stille Wasser gründen tief!

 

Asti - Pfingsten 2010

Asti - Pfingsten 2010

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Sieglinde und die Pflaumen

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Vortrag - die Gründung der Pfarrei Mallersdorf

Vortrag - die Gründung der Pfarrei Mallersdorf

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Garfield

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Wenn wir in Bayern 'was feiern …

Meine Lieblingsbeschäftigung - jemanden auf den Arm nehmen

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

I fondatori del gemellaggio tra Rohr i. NB e Castelcucco

I fondatori del gemellaggio tra Rohr i. NB e Castelcucco

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Die kuriosen Predigten des Laaberberger “Bauernpfarrers” Anton Westermayer

Samstag, 14. Mai 2011

Die Predigten des Pfarrers Anton Westermayer gehören längst zu den Höhepunkten der bayerischen Literaturgeschichte. Das “Rosenheimer Verlagshaus” hat sie publiziert und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Im Jahre 2001 wurden sie unter dem Titel “Kuriose Predigten eines Bauernpfarrers” neu aufgelegt. (1) Dabei war der Kleriker alles andere als ein Bauernpfarrer. Von 1840, dem Jahr seiner Priesterweihe, bis zum seinem Tod 1894, pastorisierte er nämlich nur eine einzige bäuerlich geprägte Pfarrei. (2) Von 1844 bis 1850 war Westermayer Pfarrer von Laaberberg (Gemeinde Rohr i.NB; Landkreis Kelheim).

Ein tiefer Fall: Der von unehelicher Abstammung am 2. Januar 1816 in Deggendorf geborene Westermayer hatte am Herzoglichen Georgianum in München studiert, ehe er am 6. Mai 1840 in Regensburg zum Priester geweiht wurde. Befähigt “zur Redekunst und Literatur” bestellte man ihn bereits im Dezember 1841 zum Verweser der Domkanzel. Am 30. Juni 1842 wurde Westermayer von König Ludwig I. (1825-1848) schließlich offiziell zum Domprediger ernannt – eine höchst ehrenvolle Berufung für einen 26 Jahre alten Priester.

Westermayer ging selbstbewusst an seine Aufgabe: ” Wenn der Bischof diese Aufgabe hat, in der gesunden Lehre zu unterrichten, die Widersprecher zu widerlegen und die Schwätzer, die heut zu Tage auf anderem Gebiete ihr Zungengedresche üben, als unter dem Volke Israels, zum Schweigen zu bringen: so hat diese Pflicht gewiß auch der Stellvertreter des Bischofs – der Domprediger.” (3) Bei solch markigen Worten ist bes nicht verwunderlich, dass man ihm bald vorwarf, bei seinen Kanzelreden Schähungen gegen die Lutheraner und ihre Kirche zu äußern. Schließlich kam es zu einer polizeilichen Untersuchung. Auch die staatlichen wie kirchlichen Vorgesetzten wurden eingeschaltet. Schließlich wurde er am 1. Februar 1844 wegen “Majestätsbeleidigung” seines Amtes enthoben und als Pfarrer nach Labberberg versetzt.
Seine Abschiedspredigt ließ an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig: “Als Prediger der katholischen Kirche, als Prediger auf einer Domkanzel war ich meinem Gewissen und euch schuldig, die katholische Lehre nach allen Seiten hin zu beleuchten und sie in aller Schärfe vorzutragen. Weil ihrer aber in starker Mischung lebt, so mußte ich ich auch jedesmal die Nichtigkeit des gegentheiligen Irrthums darthun.” (4) Westermayer war sicher kein Vorreiter der Ökomene, aber ein typischer Charakterkopf, wie sie das 19. Jahrhundert in Bayern hervorbrachte. Sowohl der Dompredigerstelle als auch die Pfarrei Laaberberg wurden infolge der Säkularisation vom bayerischen König besetzt.(5) Er stand also unter der Kuratel der staatlichen und nicht der kirchlichen Gewalt. Und in kirchlicher Hinsicht hatte er sich nichts zu schulden kommen lassen. Auch der Regensburger Bischof Valentin von Riedel (1841-1857) galt bei König Ludwig I. (1825-1848) als Vertreter der ultramontanen Richtung. Trotzdem hatte Westermayer von ihm keine Hilfe zu erwarten. Es gab keine 30 Pfarreien, in denen der Oberhirte das freie Besetzungsrecht ausübte. Und nur die Versetzung auf eine solche Seelsorgestelle hätte Westermayer der staatlichen Aufsicht entzogen.

Nach dem Urteil des Dekans leistete der ehemalige Domprediger in Laaberberg hervorragende Arbeit und hat darüber hinaus die Muße, ein Predigtwerk mit dem Titel “Bauernpredigten, die auch Stadtleute brauchen können” zu verfassen. Die Hörer waren seine Pfarrkinder. Doch Laaberberg ist Westermayer zu klein. Was tut nun ein bayerischer Pfarrer im 19. Jahrhundert, der unter der Fuchtel der weltlichen Obrigkeit steht und der diesem Zwang entfliehen möchte; er geht in die Politik. Es ist nichts Ungewöhnliches, daß ein Priester im 19. Jahrhundert am politischen und parlamentarischen Leben teilnahm, zumal der Klerus in dieser Zeit einen hohen Anteil der katholischen Elite stellte.

1849 wird er in die bayerische Abgeorndetenkammer gewählt und entfaltet dort sein politisches Talent bis 1855. Als konservativer Charakter befürwortet er den bestehenden Staat, wendet sich aber gleichzeitig gegen staatskirchliche Bestrebungen, welche die Freiheit der Kirche beschränken. Ein Jahr später verläßt er Laaberberg und wird Stadtpfarrprediger bei St. Peter.

Doch nun zu den “Bauernpredigten”!



(Fortsetzung folgt!)


(1) Die Erstauflage war unter dem Titel “Bauernpredigten, die auch manche Statdtleute brauchen können.

(2) Näheres zum Folgenden bei Schrüfer, Werner: Eine Kanzel ersten Ranges, Regensburg 2004, 93.

(3) Westermayer, Glaubenspredigten I, Vorrede XI:
(4) Schrüfer 94.
(5) Matrikel 1916, 81 und 473.
(6) Gatz, Erwin: Priester als Partei- und Sozialpolitiker 376.

(Fortsetzung folgt)

Väter & Söhne -Padri & Figli – Fathers & Sons

Freitag, 13. Mai 2011
Babs und Buam

Babs und Buam

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Trotz des Titels, auch die Mam

Trotz des Titels, auch die Mam

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Da damische Kine? – Il Re pazzo? – The crazy King?

Sonntag, 8. Mai 2011
Ludwig II.

Ludwig II.

2011 jährt sich der geheimnisumwobene Tod Ludwigs II. zum 125. Mal. Die Herrschaft, die 1864 so verheißungsvoll begann, endete im Jahre 1886 auf Schloß Hohenschwangau.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

“Wos?” Der König ist doch im Starnberger See ertrunken?! Richtig! Seine Herrschaft endete allerdings nicht am 13 . Juni 1886 im Wasser, sondern “bereits” am 9. Juni infolge seiner Entmündigung.
Glaubt man dem Juristen Wilhelm Wöbking, ist der König – ein guter Schwimmer – in Suizidabsicht in den See gegangen und hat Dr. Bernhard von Gudden, den behandelnden Nervenarzt, der ihn daran hindern wollte, durch Strangulieren mit in den Tod genommen hat. Anhaltspunkte für einen Mord gibt es demnach nicht. Wöbkings Buch ist zum 100. Todestag Ludwigs II., also 1986, erschienen.
Als ich vor kurzem das Buch des Psychiaters Heinz Häfner in die Hand bekam und den Titel “Ein König wird beseitigt” las, dachte ich zunächst, daß die Mordtheorien neuen Auftrieb erhalten haben.
Weit gefehlt! Was die Todesumstände des Königs betrifft, folgt der Psychiater dem Juristen. Am Schluß des fast 550 Seiten umfassenden Werkes faßt Häfner zusammen: “König Ludwig II. war weder geisteskrank noch geistesschwach.”
Ehe ich daran gehe, aus der Fülle des Materials, das Prof. Dr. Häfner zusammengetragen hat, einige Punkte zu erörtern, erlaube ich mir ein paar persönliche Dinge sagen: Wenn mich ein Amerikaner oder ein Italiener fragt, wo ich denn herkomme, antworte ich grundsätzlich: Aus der Holledau! Für “hops” oder “luppolo” hat sich noch jeder interssiert, vor allem, wenn sie im Bier drinnen sind. Scherz beiseite!
Als Holledauer verleugne ich weder meine bayerische Heimat noch mein deutsches Vaterland. Und daß die Niederbayern im Grunde ihres Herzens Kosmopoliten sind, zeigt schon das wittelsbachische Teilherzogtum Straubing-Holland, das Teile des heutigen Niederbayern sowie die niederländischen Grafschaften Hennegau, Holland, Seeland und Friesland umfaßte. Es bestand von 1353 bis 1425/29 und wurde von Straubing und Den Haag aus regiert. Das Herzogtum zerfiel, als die Straubinger Linie der Wittelsbacher im Mannesstamm ausstarb, und nicht an nationalen Gegensätzen.
Obwohl ich mich seit meiner Schulzeit mit König Ludwig II. und seinem rätselhaften Tod beschäftige, bin ich kein Nostalgiker, kein König-Ludwig-Vereins-Mitglied, kein bayerischer Sezessionst und schon gar kein Monarchist. Das Buch von Häfner hat mich in dieser Haltung bestärkt. Dem ausgewiesenen Experten zufolge ist Ludwig nicht entmündigt worden, weil er verrückt, sondern weil er anders war.

Es hieße Eulen nach Athen tragen, wollte man großartig auf die äußeren Ursachen der Tragödie eingehen. Ludwig II. geriet durch seine Bausucht in eine finanzielle Krise, der er nicht mehr Herr wurde. Die pekuniären Verhältnisse waren aber den Royals und der Königlichen Regierung längst bekannt; warum haben sie nicht eher reagiert? Zunächst ist festzuhalten, dass zwischen den ersten Baumaßnahmen und dem Baubeginn von Schloß Herrenchiemsee im Frühjahr 1877 war keine Verschuldung der Kabinettskasse vorhanden. Nach Erhalt eines Darlehens in der Höhe von 7,5 Millionen Mark im Jahre 1884 setzte Ludwig II. sein Bauprogramm uneingeschränkt fort. Nachdem aber im folgenden Jahr 6 Millionen Mark weiterer Schulden angefallen waren, begann er erstmals die rechtliche Grenzlinie der Zivilliste zu überschreiten, indem er seinen Finanzminister Emil von Riedel (1877-1904) am 29. August 1885 dazu aufforderte, seine Finanzen zu regeln, um seine Bauten fortführen und vollenden zu können. Knappe zehn Monate später war der König tot.
Unweigerlich drängt sich vor dem Hintergrund des Fortgangs der Geschichte das Sprichwort auf, daß ein Reich leicht, eine Familie schwer zu regieren sei. Ludwig konnte seine Cousins, die Söhne seines Onkels Luitpold, nicht leiden und mit dem Defizit in der Kabinettskasse schwanden auch die pekuniären Zukunftsperspektiven der kinderreichen luitpoldinischen Prinzen dahin. Während Luitpold vom Kaiserprojekt abriet, verscherbelte König Ludwig durch den sogenannten Kaiserbrief die bayerische Souveränität, wofür er von Bismarck insegsamt etwas mehr als sechs Millionen Goldmark erhalten haben dürfte.

Wie dem auch sei: …

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(Fortsetzung folgt!)

PER ASPERA AD ASTRA (Seneca)

Samstag, 7. Mai 2011

“Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt, aber dann kommt – was Seneca wohl nicht wußte – die Brotzeit.”

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Lu - Steff- Felix

Lu - Steff- Felix

 

Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben: ein Kavalier der alten Schule

Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben: ein Kavalier der alten Schule

Line - Laura - Martina - Sylv - Matthias

Line - Laura - Martina - Sylv - Nicole - Matthias

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Lu - Mary - Felix

Lu - Mary - Felix

 

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Fleißige Schüler - studenti assidui - hard-working students

Fleißige Schüler - studenti assidui - hard-working students

Line & Laura

Line & Laura

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

1. Mai 2011 – Q12

Sonntag, 1. Mai 2011
Wenn die Schüler mit dem Lehrer …

Wenn die Schüler mit dem Lehrer …

SONY DSC

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

Maibaum

Maibaum der Q12

Expertenrunde

Expertenrunde

Alles im Griff!

"Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt." Wilhelm Busch

Hauruck!

Hauruck!

Schiabt's o!

Schiabt's o!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Together for Success

Together for Success

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Zwicktsme!

Zwicktsme!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

We are the champions

We are the champions

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Unser Wolfi

Unser Wolfi

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Rohr i. NB November 2010

Rohr i. NB November 2010