Archiv für die Kategorie „Veneto“

Italia Meridionale – Italia Autentica

Samstag, 13. August 2011
SIEGLINDE

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FLORIAN

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Tante Marelies

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FLORIAN

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Neapel

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CAPRI

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SIEGLINDE ☞☜ KARL

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CAPRI

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Königreich beider Sizilien

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GAETA

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Monte Cassino

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SAN MARINO

SAN MARINO

Italienisch im Bairischen

Sonntag, 3. April 2011

Es ist nicht die englische Sprache, sondern die italienische, die am meisten Worte ins Deutsche abgibt.

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Es gibt ca. 600 solcher so genannter italienischer Lehnwörter oder Italienismen im Deutschen, sagt Peter Blumenthal, Professor für romanische Sprachwissenschaft an der Universität Köln. Aus dem Italienischen werden Wörter schon seit dem Mittelalter entlehnt. Die älteren Worte, die bis zum 19. Jahrhundert entlehnt worden sind, sind Begriffe für Gegenstände, Institutionen, die in Italien geschaffen worden sind, das sind dann häufig Termini technici. Der frühe Entlehnungswortschatz ist also ein Fachwortschatz. Beispiele finden sich seit dem 13. Jahrhundert im Bankwesen wie “Konto”, “Saldo”, ja auch das Wort “Bank”, das uns doch so deutsch erscheint, aber aus dem Italienischen stammt.

Nur in Ausnahmefällen werden bei derartigen Untersuchungen auch die Dialekte berücksichtigt. In einschlägigen Büchern findet man im besten Fall Hinweise auf einzelne Worte. So kommt z. B. das Wort “Spagat” vom italienischen “spaghetto”. Wer kennt sie nicht die “Spaghetti”? Und die heißen so, weil sie an Bindfäden erinnern.

(Fortsetzung folgt!)

 

Herzog Stephan III. der Kneißel, Italien und das Angelusläuten.

Samstag, 18. Dezember 2010

Kirchliche Bräuche werden oft als uralt angesehen. Man glaubt, sie bis in die Zeit der Apostel zurückführen zu können, und sah bis zur Säkularisierung der Gesellschaft in ihnen gleichsam Gebote, die wie Gesetze befolgt werden müssen. Noch zwischen den beiden Weltkriegen gingen ganze Familien beim Angelusläuten auf die Knie und beteten vor dem Herrgottswinkel gemeinsam den “Engel des Herrn”.

Jean François Millet: Angelus

Jean François Millet: Angelus

Und doch handelt es sich hier nicht um die Beachtung eines kirchlichen Gebots, sondern um die Reaktion auf ein Privileg, das Papst Bonifaz IX. (1389-1404) im Jahre 1391 Stephan III. dem Kneissel, dem Herzog von Bayern-Ingolstadt, verliehen hatte. Es geht also nicht um das Beten müssen, sondern um das Beten dürfen.

Der “Engel des Herrn” geht auf Franz von Assisi (1181/82-1226) zurück. Der Ordensgründer, der im Jahre 1219 eine Missionsreise nach Palästina unternommen hatte, war vom Gebetsruf des Muezzin so sehr beeindruckt, daß er nach seiner Rückkehr diesen Brauch, wenn auch in abgewandelter Form, auch in Italien eingeführt wissen wollte. So schrieb er an die Kustoden seines Ordens: “Und sein Lob sollt ihr allen Leuten so künden und predigen, daß zu jeder Stunde und wenn die Glocken läuten, dem allmächtigen Gott vom gesamten Volk auf der ganzen Erde immer Lobpreis und Dank dargebracht werde.”

Der eigentliche Initiator des “Angelus” war Bruder Benedikt Sinigardi aus Arezzo, der sich im Jahre 1211 den Franziskanern angeschlossen hatte. Als er 1241 in seine Vaterstadt zurückkehrte, führte er bei seinen Mitbrüdern folgende Marienantiphon ein: “Angelus Domini locutus est Mariae.” Dabei ordnete er an, dies am Abend zu beten und mit der Klosterglocke gleichsam ein Zeichen zu geben. Das Beispiel von Arezzo machte Schule; Der hl. Bonaventura, der 8. Generalminister der Franziskaner riet nämlich auf dem Generalkapitel zu Pisa im Jahre 1263 seinen Mitbrüdern: ” Die Brüder sollen die Gläubigen anleiten, am Abend, wenn es in den Klöstern zur Komplet läutet, Maria dreimal zu grüßen. Sie sollen es mit den gleichen Worten tun, mit denen der Engel Gabriel Maria gegrüßt hatte, also mit dem Ave Maria.” Hinter dieser frommen Gebetsempfehlung stand im Mittelalter die Vorstellung, daß es Abend gewesen sei, als der Erzengel Maria die Botschaft brachte. In Rom wird das Gebet erstmals 1327 bezeugt, zu einer Zeit als der Papst nicht am Tiber, sondern in Avignon residierte.

Daß ausgerechnet Stephan III. der Kneissel, was so viel wie der “Prächtige” heißt, das Privileg des Angelus-Läuten erwirkte, ist sicher kein Zufall. Der Ingolstädter Herzog war Halbitaliener. Seine Mutter Elisabeth (1309[?]-1349) war die Tochter des Königs Friedrich III. (1296-1337) von Sizilien aus dem Hause Aragón. Es darf also angenommen werden, daß  Stephan der italienischen Sprache mächtig war. 1364 heiratete er Thaddäa, die Tochter des Mailänder Signore Bernabò Visconti (1354-1385). Dies war eine von vier Ehen zwischen den Wittelsbachern und den Visconti.

Stephan III. (1375-1413)

Stephan III. (1375-1413)

Poltisch motivierte Bündnisse mit dem Mailänder Adelsgeschlecht waren für die bayerischen Herzöge nichts Neues. Die Visconti waren das ganze 14. Jahrhundert hindurch an deutschen Verbündten interessiert, um ihre expansive Politik in Italien abzusichern. Südliches Ziel dieses Strebens war zunächst Bologna, aber auch Mittelitalien. Damit war der Machtbereich des Papstes tangiert; der residierte aber seit 1309 in Avignon. Wie gefährlich Papst Johannes XXII. (1316-1334) die Visconti einschätzte, zeigt sein Kampf gegen Kaiser Ludwig den Bayern (1314-1347), den er 1323 vor ein päpstliches Gericht laden wollte. In der Zitation beschuldigte er ihn unter anderem, mit Galeazzo Visconti (1322-1328) und seinen Brüder Feinde der Kirche unterstützt zu haben. Der hatte nämlich 1324 mit Unterstützung des Kaisers in Vaprio an der Adda der päpstlichen Armee eine vernichtende Niederlage beigebracht. Als 1342 Herzog Ludwig V. (1347-1361) Margarete Maultasch, die Erbin Tirols, heiratete, entstand zwischen Bayern und Mailand eine gemeinsame Grenze. Nach dem Tod des Wittelsbachers im Jahre 1361 erbte sein Sohn Meinhard Oberbayern und Tirol, doch der starb schon zwei Jahre später. Nach den Teilungsverträgen wären alle anderen bayerischen Teilherzöge erbberechtigt gewesen. Trotzdem übergab Margarete, die Witwe Ludwigs, die Grafschaft Tirol ihrem habsburgischen Vetter Herzog Rudolf IV. von Österreich (1358-1365). Da Kaiser Karl IV. (1347-1378) zustimmte, wurde der Übergang Tirols an Habsburg im Vertrag von Schärding am 29. September 1369 besiegelt und war damit endgültig.

Der Verlust der Grafschaft wurde allerdings nicht so leicht weggesteckt, und so wurde die Bündnispolitik der folgenden Jahre stets auf die Rückgewinnung Tirols ausgerichtet. In diesem Sinne verlobte Herzog Stephan II. (1347-1375) seinen Sohn Johann mit Katharina, der jüngsten Tochter des Grafen Meinhard VII. von Görz (1338-1385), der ebenfalls Ansprüche auf Tirol erhob. Wichtiger für den Fortgang der geschichte ist aber seine Entzweiung mit Kaiser Karl IV., an dessen Italienzug im Jahre 1354 er noch teilgenommen hatte, sich aber dann mit ihm zerstritt, als zwei Jahre später mit der Goldenen Bulle Bayerns Rechte auf eine Kurstimme übergangen wurden.

Und auch die Visconti sollten sich alsbald mit dem Kaiser überwerfen. Bereits Innozenz VI. (1352-1362) begann die Rückkehr der Päpste von Avignon nach Rom vorzubereiten. Unter dem Kardinallegaten Gil Álvarez Carillo de Albornoz (um 1310-1367) wurde der Kirchenstaat unter Einsatz erheblicher finanzieller Mittel weitgehend befriedigt; Bologna kehrte 1360 in den Machtbereich des Papstes zurück. Innozenz’ Nachfolger Urban V. (1362-1370) sah die Visconti als seinen Hauptfeind in Italien, exkommunizierte 1363 Bernabò und rief gegen ihn und seine Verwandten, “den Räubern kirchlichen Besitzes”, sogar zum Kreuzzug auf. Im folgenden Jahr hob er den Bann jedoch wieder auf, das besetzte Land ging zurück in den Besitz des Papstes, wofür er allerdings 500000 Florin bezahlen mußte.

1364 erschienen jedoch Kaiser Karl IV., die Dichter Giovanni Boccaccio und Petrarca und die hl. Birgitta von Schweden in Avignon, und bedrängten Urban V. nach Rom zurückzukehren. Dies war die Stunde Herzog Stephans II. Nachdem der Kaiser die Visconti nämlich ihrer Lehen verlustig erklärt hatte, kam es zu einem poitischen Richtungswechsel Mailands: Äußeres Zeichen war die Verlobung zwischen Stephan dem Kneissel und Bernabòs Tochter Thaddäa sowie zwischen dessen Sohn Marco und Herzog Friedrichs Tochter Elisabeth. Tatsächlich traten Kaiser Karl, als er 1368 zu seinem Romzug aufbrach, in Norditalien an der Seite der Visconti und der Scaliger auch die bayerischen Herzöhe entgegen. Da das Richsoberhaupt gegen diesen Bund wenig ausrichten konnte, willigte er in einen Frieden, in dem er sich von seinen papsttreuen Bundesgenossen, den Herren von Padua, Ferrara und Mantua, löste. Während Karl mit kleinem Heer nach Rom weiterzog, fielen die Bayern noch einmal mit aller Gewalt ins Inntal ein und rückten über den Brenner bis zur Eisackenge vor Brixen, bis sie schließlich das Herannahen eines habsburgischen Entsatzheeres zur Umkehr bewegte.

Papst Urban V., der 1367 vorübergehend nach Rom zurückgekehrt war, hatte von dort aus erneut ein Bündnis gegen Mailand vorbereitet. Aber nicht nur die Visconti, auch andere italienische Staaten befürchteten eine Ausdehnung des Kirchenstaates. Als die militärischen Erfolge ausblieben, schloß Urban V. einen enttäuschenden Frieden und er residierte  ab  1370 wieder in Avignon. Im Januar 1377 kehrte Papst Gregor XI.  (1370-1377) nach Rom zurück. Sein Nachfolger, Urban VI. (1378 – 1389) begann verstärkt italienische Prälaten zu Kardinälen zu ernennen. Hierdurch sollte der übermächtige Einfluss Frankreichs auf die Kurie zurückgedrängt werden. Im Herbst 1378 wählte aber eine Gruppe unzufriedener französischer Kardinäle einen neuen Papst, welcher sich Clemens VII. (1378 – 1394) nannte. Die erste entscheidende Maßnahme dieses Gegenpapstes bestand darin, seine Residenz nach Avignon zurückzuverlegen. Kaiser Karl IV. stellte sich ohne Zögern auf die Seite Urbans VI. Die Konsequenzen dieser Entscheidung musste dann allerdings erst sein Nachfolger, König Wenzel (1378-1400), tragen.

Die Wittelsbacher hatten sich bereits 1374 mit dem Luxemburger Kaiser ausgesöhnt. Im Auftrag König Wenzels ging Herzog Stephan dann 1380 nach Oberitalien und Rom um mit Urban VI. über die Kaiserkrönung zu verhandeln.

(Fortsetzung folgt!)

Gli Ezzelini e la chiesa di Freising

Samstag, 20. Februar 2010

Con la radicale trasformazione della situazione poltica in Italia, nel corso del VI secolo la pressione dal nord si fece sempre più marcata. Già prima del 600, attraverso la Val Venosta e lungo il corso dell’Adige, si erano verificate alcune incursioni di schieramenti provenienti dal Regno dei Franchi, ormai in chiara espansione.

Anche i Baiuvari, da poco costituitisi in una nuova formazione etnico-politica che occupava il territorio tra Alpi e Danubio, passavano il Brennero per recarsi a sud. Da principio gli attacchi franchi furono episodici, perché la signoria dei Langobardi, con una sede ducale a Trento, opponeva un bastione di resistenza sufficente a contrastare le voglie espansionistiche dei Merovingi. Più incisive risultarono invece le ambizioni dei Baiuvari sotto la guida dei duchi Agilolfingi. Questa dinastia fu una nobile famiglia bavarese che storicamente governò il Ducato di Baviera tra il 550 ed il 788, o autonomamente o come vassalli dei re franchi. Il primo duca che si trova menzionato nei documenti è Garibaldo I. (551-591).

Nel corso del VII e VIII secolo, parte in una coalizione e parte in contraposizione alle forze langobarde, i Baiuvari riuscirono a espandere la loro influenza anche oltre la cresta principale delle Alpi, nelle vallate dell’Isarco, della Rienza e anche dell’alto Adige. È probabile che dietro a questa progressiva espansione verso sud gli interessi strategico-politici non fossero preminenti, ma che il vero motivo del loro stanziamento nel territorio dell’odierno Sud Tirolo fosse da ricercarsi nella viticoltura, che lì prosperava e rappresentava per loro un’integrazione altamente apprezzata dei prodotti offerti dai territori d’origine.

Ben presto le autorità secolari ed ecclesiastiche d’oltralpe comincarano a procurarsi propri vigneti in questa zona. Già dall’VIII secolo ci sono singole testimonianze su intrecci di proprietà tra nord e sud delle Alpi centrali. In particolare, alcune sedi vescovili e conventi bavaresi vengono segnalati come proprietari di vigneti in Val d’Isarco e in Val d’Adige fin giù a Bolzano. E benché tra questi proprietari figurino pochissimi laici, niente lascia pensare a un’assenza di conti o di altri signori bavaresi a sud delle Alpi. La mancanza di fonti specifiche riflette solamente lo scarso uso della forma scritta tra la popolazione laica.

Evidentemente furono proprio questi intrecci di proprietà tra il sud e la regione d’origine a contribuire nel corso dei secoli alla germanizzazione delle popolazioni già romanizzate delle valli di Rienza, Isarco e Alto Adige – forse ancora più del fatto che già dal primo Medioevo l’attuale Sud Tirolo apparteneva politicamente al ducato di Baviera. Nella regione giunsero sempre più numerosi i coloni dal settentrione, i cui orientamenti  sia politici che economici e, non da ultimo, culturali erano di stampo nordico. Al contrario, mancarono completamente impulsi simili provenienti dal meridione. L’aggregazione della diocesi di Bressanone-Sabiona alla provincia ecclesiastica di Salzburg, istituita sotto Carlo Magno (768/71-814) per i territori popolati dai Baiuvari, costituì una pietra militare di questo sviluppo. A seguito della conquista del regno langobardo da parte del Re franco Carlo, tra il 773 ed il 774, il fenomeno dell’immigrazione da settentrione verso lo “stivale” e, in generale, le relazioni tra il centro ed il sud Europa ricevettero nuovi impulsi. L’unione politica del potente regno a nord delle Alpi con il regno meridionale e, in particolare, la restaurazione dell’Impero Romano a partire dall’800, rinforzarano considerevolmente le componenti strategico-militare delle relazioni tra Europa centrale e penisola. Oltre a ciò,

però , a stabilire nuovi legami di tra quest’ultima e l’Oltralpe fu il sistematico invio da parte di Carlo Magno di funzionari alemanni, burgundi, franchi e anche bavaresi. A causa di questa immigrazione la compagine nobiliare subì una trasformazione notevole soprattutto nell’Italia settentrionale.

Il complesso delle circostanze mutò radicalmente nel X secolo, dal 950 circa, da quando cioè il re sassone/tedesco Ottone I (936-973) ricominciò a esercitare quasi una politica italiana molto attiva. Il baricentro del potente suo regno a nord delle Alpi si spostò decisamente molto più a est rispetto al periodo carolingio, per cui anche i passi e i collegamenti attraverso le Alpi, tra la Baviera e il Veronese, subirono una notevole rivalutazione. A partire dall’incoronazione di Ottone I, nel 962, i percorsi attraverso il Brennero e il Resia e lungo l’Adige, da Bozen in giù, diventarono la “via imperiale” per antonomasia e, d’allora in poi, essa sarà percorsa dalla maggior parte delle spedizioni degli imperatori Ottoni, Salii e Hohenstaufen da per il sud.

I sovrani tennero in gran conto l’importanza strategica di questa arteria, tanto da affidare, a partire dall’XI secolo, anche la cura del potere temporale sul territorio  da essa attraversato ai vescovi di Trento e Brixen. In tal modo i due presuli controllavano de iur la Val d’Adige. all’incirca da nord della chiusa di Verona fin su al Resia (quello di Trento) e la d’Isarco, da Chiusa fino al Brenner, nonché le Valli del Sill e dell’Inn, dal Resia fino alla Valle dello Ziller, oltre che la Val Pusteria (quello di Brixen). Con questa iniziativa che, in linea con l’impostazione generale di allora, conferiva ai dignitari ecclesiastici ampi poteri temporali, veniva gettata la base per la costituzione di quei domini temporali dei vescovi di Trento e Brixen, che sarebbero rimasti in vita fin quasi alla fine del Sacro Romano Impero  della nazione germanica, agli inizi del XIX secolo.

Accanto alle citate arterie di collegamento tracciate dalla natura c’erano però, tra nord e sud, anche alcune varianti che, in qualche particolare occasione, acquisirono un’importanza notevole. Quando, per esempio, dopo la morte di Ottone III (983-1002), Arduino d’Ivrea (1002-1004), eletto re d’Italia da vari dignitari locali, nel 1004 impedì al suo rivale Heinrich II (1002-1024) il passaggio a sud attraverso la Chiusa veronese, arrivato a Trento, il sassone dovette deviare verso est e cercare un passaggio attraverso la Valsugana, lungo il corso del Brenta. Con l’andare del tempo questo collegamento diretto tra la val d’Adige, presso Trento, e la pianura a sud di Bassano sarebbe diventato sempre più importante.

A partire fin dall’alto Medioevo un altro percorso verso meridione assunse un’importanza crescente e ciò in stretta connessione con lo svilippo che andava acquisendo Venezia come centro commerciale dominante. La via più breve tra il Brenner e la metropoli adriatica ancor oggi non segue l’Isarco e l’Adige ma, nei pressi di Rio Pusteria, devia verso est per la Val Pusteria, per proseguire poi, da Dobbiaco, dritta alla laguna.  La denominazione “Strada d’Alemagna” data al percorso dalla Val Pusteria per Conegliano, Cortina, Pieve di Cadore e Treviso fino a Venezia testimonia tuttora della funzione preminente di questa arteria nelle comunicazioni transalpine tra Baveria e Italia nord-orientale.

Con ogni probabilità già con gli Ottoni la regione cadorina fu attribuita al Vescovo di Freising, diocesi tra le più antiche in ambito bavarese. La località, situata sull’Isar a una trentina di chilometri a nord di Monaco, era già sede vescovile almeno dal 739. Trasferendo i diritti di sovranità sul Cadore ai suoi Vescovi, i regnanti tennero chiaramente conto della particolare importanza strategica dell’asse orientale tra nord e sud. Inoltre, in quel particolare momento, la sede vescovile bavarese dominava già un notevole caposaldo lungo il suo percorso: dalla fine dell’VIII secolo, infatti, il monastero di Innichen, allora appena fondato, rientrava nelle giurisdizioni del vescovo di Freising. Pur se da modesta succursale benedettina posta al valico della Val Pusteria, il convento sottostava direttamente alla Chiesa vescovile bavarese. Ciò significa che non solo il convento stesso, ma anche tutti i possessi di Innichen erano di competenza diretta del presule di Freising.

La presenza di questa istituzione ecclesiastica non si esauriva tuttavia con i soldi capisaldi di Pusteria e di Cadore: nel 992 Ottone III confermò una donazione del nonno Ottone I al monastero di Innichen, che riguardava beni ed entrate delle contee di Treviso e Vicenza. Esisteva addirittura il testo di una disposizione di Ottone I in tal senso del 972 e, benché il documento sia risultato alla ricerca un falso, non va escluso del tutto un presupposto di autenticità. Diversa invece la situazione della conferma di Ottone III, il cui testo non lascia dubbi. Nel diploma del 992 sono citate singole località “qui situs est prope litus Brente” oppure “in utraque ripa Brente”. Di più facile identificabilità risultano oggi, accanto ai nomi del Brenta, Sile, Musone e Dese, le indicazioni di “curtis Gudago e Aunario”. La “curtis Gudago”, evidentemente già allora ritenuta il centro naturale die questi diversi beni e delle entrate originariamente di spettanza imperiale, centro situato in una posizione nevralgica delle comunicazioni tra nord e sud, venne conferita dall’imperatore in usufrutto, vita naturale durante, al vescovo Abraham di Freising con tutte le pertinenze. Alla sua morte, l’intero complesso sarebbe dovuto ritornare al convento di Innichen. Con questo giro i vescovi di Freising, signori del convento, si assicuravano comunque la possibilità di esercitare su di esso i primi diritti. E che questa possibilità venisse nel tempo sfruttata è dimostrato dalla notizia che ci riferisce di uno scambio intervenuto tra il vescovo Egilbert di Freising (1005-1039) e Ulrich I de Flavon di Trento (1006-1022). Egilberto voleva che la sua proprietà di Godego, citata in quell’occasione “ob remotissimam patrie illius longiquitatem haut apte satis eius usibus sitam”, venisse trasferita al suo collega trentino per ottenerne in cambio possedimenti situati più vicino. L’affare non andò a buon fine. Udalrico II (1022-1055)  e Egilberto concordarano l’annullamento dell’affare con un atto ufficiale, per cui Godego restò in possesso della chiesa bavarese, nonostante la notevole distanza dalla sede vescovile sull’Isar.

Per il resto, le fonti dell 11° secolo relative ai legami di Innichen e Freising con le sponde del Brenta e, in articolare, col territorio dell’odierna Castel di Godego sono piuttosto scarse. Intorno al 1050-1070 un “latinus” di nome Turisendo donò al vescovo Ellenhard di Freising (1052-1078) due buone dozzine di proprietà, quote di un castello di tre chiese, una chiesa intera e una dozzina di servi della gleba con le loro famiglie. È possibile individuare in qualche modo e solo parzialmente le ubicazioni dei beni donati, come per esempio “in valle Zenedensi” e in “Belluna urbe”, mentre altre località citate dovrebbero trovarsi nel Trevigiano. Il nome del donatore richiama invece la zona di Verona dove i Turrisendi sono attestati come famiglia importante proprio a partire dagli anni Settanta dell’XI secolo. Anche senza localizzare più esattamente le singole proprietà, possiamo comunque tener fermo che, nel secolo XI, la chiesa di Freising riuscì ad aquisire ulteriori diritti sul versante meridionale delle Alpi.

Le scarse notizie citate del X e XI secolo sono destinate a trovare maggiori conferme grazie a fonti dei secoli successivi. Dapprima fu Konrad III (1138-1152) a confermare, nel 1140, al proprio fratello e insigne storico, il vescovo Ottone di Freising (1138-1158), la contea del Cadore e beni a essa vicini che, in precedenza, erano stati donati al vescovo suo predecessore dall’imperatore Ottone. La disposizione di Konrad III va probabilmente vista sullo sfondo della situazione in cui venne a trovarsi in quel tempo la chiesa di Freising che, aspirando a mantenere una posizione di predominio in Cadore, si vedeva invece scavalcata da altre signorie. Erano riusciti a migliorare la propria posizione, in effetti, sia il vescovo di Belluno, sia il patriarca di Aquileia e anche i signori da Camino. Ma né la conferma dei diritti da parte dell’imperatore, nel 1140, e nemmeno un placito solenne di un giudice di corte imperiale, nel 1159, a favore del vescovo di Freising e avverso a Wecilo da Camino riuscirono a mutare il corso degli eventi. La Chiesa di Freising non avrebbe potuto mantenere a lungo una posizione preminente in Cadore.

Diversamente andò, invece, per i possedimenti nelle zone vicine, a nord e a sud del Cadore. Non solo Innichen in Val Pusteria, ma anche i beni sulle sponde del Brenta rimasero di proprietà della diocesi bavarese. I diritti frisinghesi sono chiaramente confermati da documenti del 1160 e anche di cent’anni dopo, tra il 1260 e il 1270. Il periodo è nettamente caratterizzato dalle strette relazioni tra una schiatta radicata in questo territorio, quella dei da Romano e la sede vescovile bavarese. Tali stretti legami trovarono la loro espressione concreta nell’infeudamento, da parte vescovile, ad appartenenti di questa famiglia, di tutti i diritti concentrati a Godego. Non è dato di sapere con precisione quando i membri di detta famiglia abbiamo assunto per la prima volta tali diritti. La documentazione scritta di questa collaborazione, che agli ecclesiastici bavaresi fruttava un vassallo in un territorio molto lontano, il quale a sua volta avrebbe dovuto proteggere beni e sudditi frisinghesi ricavandone in cambio delle rendite adeguate, cominciò nel 1159, quando un giudice dell’imperatore Friedrich I (1152-1190), per conto e in presenza del capo supremo dell’impero, decise la controversia per il territorio di Godego tra il vescovo Albert di Freising (1158-1184) ed Ezzelino di Romano. Ezzelino non si presentò davanti alla corte imperiale, di conseguenza il giudizio risultò favorevole al vescovo.

Evidentemente già da un po’ di tempo vari componenti della famiglia dei da Romano fungevano da feudatari frisinghesi a Godego, perché un anno dopo, nel marzo del 1160, un delegato di Ezzelino († dopo 1180) e di suo figlio Giovanni († dopo 1160) cpmparve davanti al vescovo Albert (1158-1184) per prendere di nuovo in consegna, a nome dei suoi mandanti, il feudo “castrum” e la “curia” di Godego. In quell’occasione ci si richiamò a relazioni consuete di membri della famiglia con la Chiesa di Freising. Con la nuova investitura i feudatari venivano esentati dalla prestazione di servizi “ultra montes”. Pare evidente che il feudo fosse già diventato ereditario. Le successive investiture dovevano avvenire non più a Freising, ma in una “curia”del vescovo, nelle proprietà di questa Chiesa, in Carniola oppure in “curia qui vocatur Intica in Pustris posita”, e perciò nella relativamente vicina Innichen, in Val Pusteria. In occasione dell’investitura, il delegato effettuò un pagamento al vescovo di “marce Latine” a nome degli infeudati.

In quadro delineato in questo atto del 1160 viene confermato da un documento del 1261. Allora il vescovo Konrad II di Freising (1258-1278/79) infeudò il nobile Tiso da Camposampiero del castello e della “curia” di Godego. Al nuovo feudatario era esplicitamente vietato di vendere il suo diritto o di cederlo in feudo ad altri; pure lui non aveva alcun obbligo di servizio “ultra montes”, ma certamente “citra montes” per tutte le prestazioni di un “vasallus et fidelis”. In questo contesto, un’attenzione particolare meritano tre passaggi contenuti nell’ampio atto del 1261. Per primo, il pagamento di 700 libre di soldi veneziani e la consegna di un cavallo da bataglia (“dextrarii”) del valore di 300 libre da parte di Tiso da Camposampiero al vescovo. Questi ricevette, dunque, doni per un valore esatto di 1000 libre corrispondenti ai 100 marchi del 1160. Queste prestazioni in in denaro, nonché la constatazione “quod in partibus Marchie nullus videtur superesse ad presens, per quem ita possint iura Frisingensis ecclesie custodire quemadmodum per nobilem virum dominum Tysonem de Campo sancti Petri, civem honorabilem Paduanum”, illustrano chiaramente, da una parte, quanto la proprietà lontana avesse bisogno di un fonte difensore, ma, dall’altra, anche quanto attraente potesse essere, per un potente della Marca di Treviso, il controllo su questo diritto. Di estrema importanza risulta, inoltre, l’affermazione che il “castrum Godigi cum universa curia pertincenciis suis, … quondam Ecelinus de Romano et alii de Romano et sui antecessores retinebant et retinerunt in feodum a predicto domino episcopo et a predecessoribus suis nomine ecclesie Frigensis”. In questa constatazione troviamo il collegamento con la già citata investitura di Ezzelino e di suo figlio Giovanni del feudo frisinghese di Godego del 1160. Non è quindi errata la supposizione che i da Romano tenessero questo complesso feudale senza interruzioni dal 1160 fino alla morte di Ezzelino III (†1259), tanto più che Godego viene espressamente citata come prima località in un salvacondotto papale per Ezzelino II del 1221 e figura inoltre nella spartizione dei beni e diritti di Ezzelino II tra due figli Ezzelino III e Alberico, del 1223. La continuità attraverso diverse generazioni, però, doveva risalire ben oltre la metà del XII secolo, dato che già l’infeudamento del 1160 faceva riferimento a precedenti membri della famiglia come feudatari.

Il cronista padovano Rolandino, nella sua descrizione della campagna dei Padovani e loro alleati, del 1229, contro Ezzelino e Trevisani, nel corso della quale Godego fu “radicitus extirpatum”, caratterizza la località di Godego come “speciale castrum et camera Ecelini”. Lo stesso fatto è descritto, seppure laconicamente, ma con forte efficaccia espressiva, nel “Chronicon Marciae Tarvisinae et Lombardiae: Anno Domini MCCIXXX Paduani in mense madii castrum Gogii destruxerunt et aliquantulum humiliaverunt superbiam Ezelini”. In ambedue le citazioni viene chiaramente sottolineata la centrale posizione di forza del feudo frisinghese all’interno del potentato dei da romano, almeno per il periodo prima della grande espansione che si ebbe sotto Ezzelino III. (weiterlesen …)

I Dialetti del Veneto

Dienstag, 19. Januar 2010

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„La dinamica del territorio è un fatto essenziale per la frammentazione dialettale o, al contrario, per la creazione di omogeneità più ampie.“

L’Italia settentrionale agli inizi del 1300

  • um 600 lagobardische Eroberung; definitive Besiedlung der Lagune (Torcello)
  • 726-737 erster nachweisbarer Doge Orso Ipato
  • formelle Abhängigkeit von Byzanz
  • 997 „Desponsamus te mare, in signum veri perpetuique domini“
  • 1172 Ende der Volkswahl des Dogen
  • 1192-1205 Kolonialreich im östlichen Mittelmeer
  • 1257-1355 drei Kriege gegen Genua
  • 1371-1381 Chioggia-Krieg

Pax tibi Marce evangelista meus“ oder die Entstehung der Terraferma

  • 1389 Treviso
  • 1402 † Gian Galeazzo Visconti
  • 1414-1423 Tommaso Mocenigo
  • 1423-1457 Francesco Foscari
  • 1454 Vertag von Lodi

Venetisch

  • Venezianisch (veneziano)
  • Veronesisch (veronese)
  • Vicentinisch-Paduanisch-Polesanisch (vicentino-padovano-polesano)
  • Trevisanisch (tevisano)
  • Feltrinisch-Bellunesisch (feltrino-bellunese)
  • Triestisch-Julischvenezisch (triestino-giuliano)

Apg 2, 1-13

1Quando che el giorno de la Pentecoste el stava par finire, i se ga catà tuti ardente ne l’istesso logo. 2De brusacamisa xe pionbà dal sielo on rondo, compagno del vento che el sbate co forsa, e el ga inpienà tuta la casa indove i se catava. 3Xe aparse a luri lengue come de fogo che le se spartiva e le sega posà sóra ciascedun de luri; 4e luri i xe stà inpienà de Spirito Santo e i ga scuminsià a parlare in altre lengue come che el Spirito el dava luri el podere de farse intèndare. De quei tempi li se catava a Gerusaleme Giudei osservanti de ogni nassion che xe sóto el sielo Capità quel sconbussolamente, la mota de gente la se ga raunà de torno via e la xe restà inpanpalugà parché ciascedun el li sentiva parlar la so lengua. I gera maravejà e for de suca par la sorpresa e i diseà: „Sti chi che i parla no i xe furse tuti Galilei? E come zela ca li sentimo un par un parlare la nostra lengua nativa? Sémo Parti, Medi, Elamìti e abitanti de la Mesapotamia, de la Giudea, de la Capadòcia, del Ponto e de l’Asia, de la Frigia e de la Panfilia, de l’Egito e de le zone de la Libia arente a Cirène, foresti de Roma, Ebrei e prosèliti,. Cretesi e Arabi e li capimo nunziare ne le nostre lengue le gran òpare de Dio“. Tuti i gera inbaucà e sospetusi, dimandàndose l’un l’altro: „Cossa vol dir sta roba?“ Altri par contra i ghe faséa la pitona e i diseva: „ I se ga inbriagà de mosto“.

Zur generellen Charakterisierung der venezianischen Dialekte wird in der Literatur gesagt, daß sie sich im Vokalismus konservativ verhalten und sich damit stark von galloitalienischen Mundarten anheben und in die Nähe des Toskanischen rücken, daß sie jedoch vom Konsonantismus her deutlich zur ober- oder norditalienischen Dialektgruppe zu rechnen sind.“

Vokalismus

Caratteristica di tutte le varietà venete è la mancanza di quelle vocali ‘intermedie’, definite ‘turbate’, che, in ambito romanzo sono tipiche del francese, e che caratterizzano le confinanti parlate emiliano–romagnole e lombarde.“

  • vocali finali
    • (padovano) nach [n] man „mano“, can „cane“, pan „pane“
    • (veneziano) nach [n], [l], [r] ninsiol „lenzuolo“
    • (trevisano) nach [l] caval „cavallo“
    • (feltrino) nach [r] dur „duro“, fer „ferro“
    • (feltrino links der Piave) tosat „ragazzo“
    • (bellunese) foc [fuoco], fret [freddo], pez [abete], gnent [niente], tant [tanti]

Andere Regeln variieren gemäß der Zone

  • [-e-] auf der drittletzten Silbe
    • (veneziano) vénare „venerdì“
    • (trevisano – feltrino – bellunese) véndro/vèndro „venerdì“
    • (veronese) venare/vendrì „venerdì“
  • [-Ě-]
    • (padovano/veneziano/trevisano) lièvore/lièvaro „lepre“
    • (feltrino/veronese) léoro „lepre“
  • [-Ǒ-]
    • (padovano/veronese/venziano/feltrino – bellunese) fógo [fuoco]
    • (trevisano) fógo [fuoco]
  • [é] > [í] und [ó] > [ú]
    • (padovano) bón „buono“, búni „buoni“; ténpo [tempo], tínpi [tempi]
    • (veneziano) bón „buono“, boni „buoni“
  • [-EOLU]
    • (veneziano) barcariol „barcaiolo“
    • (padovano) barcaròlo/barcaròeo „barcaiolo“
    • (trevisano/veronese) barcarol „barcaiolo“
  • [-ARIU]
    • (veneziano) forner „fornaio“; figher „fico“
    • (padovano) fornaro „fornaro“, figaro „fico“
    • (trevisano – feltrino – bellunese) fagher „faggio“
  • [-ORIA]
    • (veneziano) varsor „aratro“
    • (padovano) varsúra/farsúra „aratro
    • (trevisano – feltrino – bellunese) varsór/varsòr/varsóra/varsorà/varsúr „aratro“

Konsonantismus

Nei dialetti veneti troviamo alcune regolarità che coincidono con quelle delle altre parlate settentrionali“

  • Keine Konsonantenverdoppelung: tuti, mato, gato, fato
  • stimmlos > stimmlos
    • -[c]- > -[g]-: amigo „amico“, medego „medico“
    • -[t]- > -[d]-: vida „vite“, Nadain „Natalino“, ròda „ruota“, maduro „maturo“
    • -[t]- > -[Ø]-: mauro „maturo“
    • -[p]- > -[v]-: ava „ape“

Andere Regeln variieren gemäß der Zone

  • -[p]- > -[v]-: savèr „sapere“ (veneziano)
  • -[p]- > -[Ø]-: saère „sapere“ (padovano)
  • -[p]- > -[Ø]-: péar „pepe“ (veronese)
  • [v]- > [Ø]-: pióa „piove“ (piove), na òlta „una volta“, la igna „la vigna“ (veronese)
  • [v]- > [Ø]-: l’à buo „ha vuto“, la bólp „la volpe“, la bós „la voce“ (trevigiano-feltrino-bellunese)
  • -[t]- > -[d]-: roda „ruota“ (venetiano/padovano)
  • -[t]- > -[Ø]-: rua „ruota“, salvègo „selvatico“ (veronese)
  • -[d]- > -[t]-: calt „caldo“ (trevigiano-feltrino-bellunese)
  • intervokalisches -[l]-

[l]- > -[e]-: coea „colla“, baea „palla“, gondoea „gondola“ (veneziano/padovano)

  • [-vr]- wird zwischen zwei Vokalen nicht akzeptiert

cavaro „capra“

féara „febbre“

  • Palatalisierung der lateinischen Konsonantennexus [kl]- und [gl]- im Anlaut:

[kl]- > [t∫] čave („chiave“ < lat. Clave)

[gl]- > [dʒ] ğara (“ghiaia“ < lat. glarea)

  • Palatalisierung vor lat. [k] und [g] vor [e] und [i] im Anlaut:

[ke,i]- > [t∫]- > [ts]- > [s]-: sénare („cenere“)

[ke,i]- > [t∫]- > [ts]- > [θ]-: θénare

[ge,i]- > [dʒ]- > [dz]- > [δ]-: δènaro („genero“)

  • intervokalisches -[LJ]-
    • fameja „famiglia“; foja „foglia“; mejo „meglio“
    • famegia „famiglia“fogia „foglia“; mégio „meglio“

Marcato, Gianna: Parlarveneto. Istruzioni per l’uso, Padova 2004, 27.

http://www.valsesiascuole.it/crosior/1medioevo/Atlant12.jpg

Näheres zum Folgenden Lane, Frederic C.: Storia di Venezia (= Einaudi Tascabili. Saggi 74), Torino 1991, 3-234.

Ebd. 265-282. – Zur Karte http://it.wikipedia.org/wiki/Repubblica_di_Venezia.

Di Maurizio, Dardano/Trifone Pietro: La nuova grammatica della lingua italiana, Bologna 1997, 63.

Geckeler, Horst/Kattenbusch, Dieter: Einführung in die italienische Sprachwissenschaft (= Romanistische Arbeitshefte 28), Tübingen 1987, 29

Marcato (wie Anm. 1) 137. – Zum Folgenden ebe. 137-140; siehe auch Belloni, Sivano: Grammatica veneta, Este 1991, 32-36.

Marcato (wie Anm. 1) 135-137; siehe auch Geckeler/Kattenbusch (wie Anm. 6) 24-26; Belloni (wie Anm. 7) 36-44.

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La storia autentica della fondazione dello scambio tra le scuole medie di Castelcucco e Rohr i. NB

Samstag, 16. Januar 2010

Presto dopo la fondazione del gemellaggio nel 2003 è nato il desiderio di fondare anche uno scambio.  La mia modesta persona era l’incaricato ufficiale dell’ex-Preside e della Preside attuale della scuola media di Rohr che avevano iniziato questo progetto,

cioè lo scambio non era mai un affare delle associazioni per il gemellaggio.

In occasione del viaggio a Castelcucco nel 2004 e dei mercatini di Natale ho tradotto per i responsabili di tutte le due scuole medie. In primavera gli allievi di Rohr hanno viaggiato a Castelcucco la prima volta. L’ex-Preside è ritornato molto entusiasta. Aspettava presto una visita degli allievi di Castelcucco. Ma la visita reciproca non ha avuto luogo.

Nel novembre 2005 la Preside si è rivolta a me. I responsabili di Castelcucco avevano continuato a tacere. 7 MESI SONO PASSATI!

Finalmente ho scritto al Sindaco di Castelcucco. Risponde il 1° dicembre 2005: “il gemellaggio tra la nostra e la vostra scuola sicuramente si farà perché” il Sindaco “e tutto il consiglio vogliono questo.”

Qualche giorno dopo, in occasione dei mercatini di Natale, la Preside ripete la sua richiesta. Traduco tutto. Il Sindaco promette di parlare con i responsabili della scuola media di Castelcucco.

All’opposto il Presidente dell’associazione per il gemellaggio di Castelcucco propone 2 scambi tra una scuola nei dintorni di Castelcucco ed il liceo rispettivamente la scuola media di Rohr, ma non parla direttamente con i responsabili di queste scuole. Sentendo le idee tutti i due Presidi bavaresi le rifiutano subito. Purtroppo la proposta non è caduta nel vuoto dappertutto.

Comunque sia, il Presidente scrive:

“Il liceo (= nei dintorni di Castelcucco) attende una risposta da parte mia.

Pensi sia possibile in alternativa la scuola dove lavora Karl (= la mia modesta persona)? …

Non vorrei che poi visto il nostro disinteresse per la loro disponibilità prendessero altre scelte.”

A questo punto contatto qualche responsabile di Castelcucco: Conoscete le idee del Presidente? Che cosa ne dite?

Un Consigliere risponde: “…è stata una sua (= Presidente) iniziativa e che non è stata discussa con nessuno ed è già stato richiamato all’ordine.”

La speranza, che questa riga aveva suscitato, è svanita presto.

In febbraio ho viaggiato per motivi di lavoro in Veneto.

10 MESI SONO PASSATI.

Ho approfittato l’occasione per andare a Castelcucco due volte. Con qualche amico ho progettato l’innalzamento dell’albero di maggio. Abbiamo collaborato bene.

Ma fuori il Presidente mi ha già aspettato. Mi chiedo fino a oggi perché ha evitato di declamare la sua richiesta alla presenza dei suoi concittadini. Scorgendomi dice subito: dopodomani visiteremo la scuola del villaggio vicino. Liminarmente respingo la richiesta. Non sono l’incaricato del liceo, sono l’incaricato della scuola media di Rohr ed il mio mandato è inequivocabile: uno scambio tra le scuole medie di Rohr e di Castelcucco. Finalmente transigo. Arrivato dico sempre: sono l’incaricato, ma non posso decidere niente. Prometto di trasmettere le informazioni.

Ritornato a Rohr ne informo la Preside. Ha l’intenzione di ragionare sulla faccenda e di scrivere eventualmente a scuola. Ne informo il Presidente.

Dopo 3 giorni scrive: “attendo informazioni!”

Ne informo la Preside. La misura è colma!

Ora la Preside mi chiede le possibilità di stabilire le intenzioni dei responsabili effettivi della scuola media di Castelcucco.

Discutiamo tutte le possibilità: il Presidente persegue un altro scopo come le scuole di Rohr e Castelcucco. Ma i responsabili di Castelcucco non reagiscono da 10 mesi. Restano due possibilità: si finisce definitivamente tutta la faccenda oppure si cerca qualche sostenitore di Castelcucco che espongono la nostra richiesta. Secondo l’intesa con la Preside contatto qualche persona di Castelcucco ma il Presidente non è più un interlocutore dei responsabili della scuola media di Rohr.

Il Primo Cittadino non risponde due e-mail. Allora questo comportamento strano non aveva importanza perché qualche altra persona risponde. Ma anche queste risposte stanno strette ai responsabili di Rohr. Con altre parole: non succede niente fino al giugno.

15 MESI SONO PASSATI!

A Rohr i responsabili sperano ancora ma credono che l’affare si addormenterà.

Nel giugno 2006 sono venute due insegnanti a Rohr. Secondo le loro parole tutto è dipende del Direttore Didattico pertinente del distretto scolastico.

È pressoché incredibile: 15 mesi per questa informazione. Se i responsabili di Rohr avessero saputo questo avrebbero contattato il Direttore direttamente. Sarebbe stato più semplice. Ciò lo prova l’andamento di questa storia fiume.

Il 8 settembre 2006 incontro il Direttore Didattico a Castelcucco. In presenza di due colleghe discutiamo il progetto. Le idee del Direttore Didattico sono identiche con le direttive della Preside; confermo le sue proposte. Lo scambio è fondato entro un’oretta.

Un successo dell’ostinatezza bavarese!

Il 13 aprile 2010 ho trovato la frase seguente sul sito dell’associazione per il gemellaggio di Castelcucco: “Caro Paolo, mi giunge oggi notizia che lo scambio non ci sarà più dall’anno prossimo …”

Il fondatore non è stato informato fino a oggi.

“Ma vi sono momenti, nella Vita, in cui tacere diventa una colpa e parlare diventa un obbligo. Un dovere civile, una sfida morale, un imperativo categorico al quale non ci si può sottrarre.”

Oriana Fallaci (1929-2006)

Nel frattempo ho ricevuto una e-mail. Avevo immaginato due risposte:

1. Chi ha sospeso lo scambio?

2. Come mai si è sospeso lo scambio?

La e-mail contiene sette spiegazioni. Cionondimeno non mi è riuscito di trovare una risposta.

“Povero pazzo: e ora eccomi qui

che ne so quanto prima.”

(Goethe, Faust I, Notte)